P 1297 – Untersuchung der linearen Polarisation als elektrochemische Methode zur Evaluationvon neuen Dünnschicht-Vorbehandlungen für den Korrosionsschutz im Industriebereich

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ISBN: 978-3-96780-054-8 Artikelnummer: 25bc698be6e1 Kategorien: ,

Beschreibung

P 1297 – Untersuchung der linearen Polarisation als elektrochemische Methode zur Evaluationvon neuen Dünnschicht-Vorbehandlungen für den Korrosionsschutz im Industriebereich

Ein Ziel der Untersuchungen in diesem Projekt war es, herauszufinden, welche Beiträge die lineare Polarisation zur Bewertung der Korrosionsschutzwirkung von Vorbehandlungen liefern kann. Dazu wurden vier Dünnschicht-Vorbehandlungen sowie als Benchmark die Zinkphosphatierung (Trikation-Prozess) und unbehandelte Substrate mittels linearer Polarisation charakterisiert und die Ergebnisse mit klassischen Korrosionsschutzprüfungen verglichen, die an KTL-beschichteten Blechen durchgeführt wurden.
Auf kalt gewalztem Stahl (CRS) bietet die Zinkphosphatierung den besten Korrosionsschutz. Hier korreliert die Stromdichte im kathodischen Zweig gut mit der kathodischen Unterwanderung am Ritz nach Salzsprühtest. Bei den verzinkten Substraten (galvanisch verzinkt und Zink-Magnesium-Überzug)  kann ein derartiger Zusammenhang nicht festgestellt werden.
Die Zinkphosphatierung wird auf ZE im Salzsprühtest am schlechtesten bewertet. Auch das Ranking der Dünnschichtvorbehandlungen dreht sich auf ZE zum Teil um. Auf ZM sind einige Dünnschichtvorbehandlungen der klassischen Zinkphosphatierung zumindest ebenbürtig. Der Salzsprühtest und der VDA-Wechseltest VDA 233-102 zeigen vor allem auf verzinkten Substraten deutliche Unterschiede im Korrosionsmechanismus. Die Ergebnisse der geprüften Systeme (Substrat-VBH-KTL) können nur bedingt auf andere Systeme übertragen werden. Der Anwender muss daher jedes System vor Einsatz auf  seine Anforderungen prüfen und entscheiden, ob der Einsatz von Dünnschicht-VBH in seinem Fall in Frage kommt.

Veröffentlichung:
2018

Autoren:
Prof. Dr.-Ing. T. Bauernhansl